Wie können wir größere Sicherheit an bayerischen Schulen schaffen?
Sicherheit ist ein schwer zu fassender Begriff: Objektive Sicherheit
und wahrgenommene Sicherheit gehen oft nicht Hand in Hand.
Außerdem: Wie können wir als Lehrer, als Sicherheitsbeauftragte,
als Mitglieder der Schulleitung handlungsfähig bleiben, wenn wir durch
bestimmte Ereignisse selbst verunsichert werden?
Die Lösung lautet: Wir sollten
auf alle erdenklichen Sicherheitsprobleme vorbereitet sein.
So ergibt sich ein Sicherheitsrechteck:
1) Pädagogisch-psychologische Krisenprävention bzw. - intervention a) Kurzgefasste Hinweise zu problematischen Ereignissen vor Ort im Schulalltag b) Regionale Adressen zur Notfallseelsorge c) Umfangreiche Materialien von KIBBS: |
2) Gesetze, Verordnungen, technische, gebäudliche Normen a) Kurzgefasste Checkliste, die einmal im Jahr zu überprüfen ist. b) Werkzeug zur Erstellung eines Sicherheitshandbuches (CLS) für die einzelne Schule |
3) Entwicklung von konkreten Handlungsroutinen Aufgaben der Schulleitung, des Sicherheitsbeauftragten, des lokalen KIT |
4) Dokumentation und Kommunikation der entwickelten Routinen |
Nur wenn wir allen vier Bereichen genügend Beachtung schenken, können wir die Sicherheit an bayerischen Schulen steigern.